Gemeinde Hartmannsdorf Gemeindeverwaltung Hartmannsdorf
Untere Hauptstraße 111
09232 Hartmannsdorf
Telefon: (03722) 4023-0
Fax: (03722) 92333
 

Geschichte Hartmannsdorf - Zeittafel

  • 892 Tod Bischof Arnos in der Nähe der Kühnhaide (erste urkundliche Erwähnung unserer Gegend)
  • um 1130 Entstehung der Rochsburg
  • um 1146 Beginn der planmäßigen Ansiedlung fränkischer, thüringischer und sächsischer Bauern nach 1170 Entstehung der Dörfer Heiersdorf, Burkersdorf, Göppersdorf und Hartmannsdorf
  • Ende 13. Jh. Bau der ersten Hartmannsdorfer Kirche
  • 1346 Erste nachweisbare urkundliche Erwähnung von Hartmannsdorf als selbständiges Kirchspiel
 
 
  • 1436 Besitzteilung der Leisniger: Hartmannsdorf kommt zur Herrschaft Rochsburg
  • 1436 "dy Kinheide" wird als Holzmark erwähnt
  • 1441 Hartmannsdorf wird als Amtsdorf geführt
 
 
  • 1501 In den Türkensteuerlisten werden 42 Bauern in Hartmannsdorf geführt.
  • 1504 Einigung zwischen Rat und Abt der Stadt Chemnitz über Bau der Straße nach Leipzig
  • 1530 Erste Erwähnung eines Hartmannsdorfer Richters
  • 1540 Hartmannsdorf gehört nicht mehr zum convent der Wechselburger Kirche
  • 1543 Hartmannsdorf kommt zur Parochie Penig
  • 1549 Bau des Pfarramtes
  • 1566 Auflösung der Parochie Penig - Hartmannsdorf kommt zur Parochie Chemnitz
  • 1569 Ältestes Hartmannsdorfer Kirchenbuch, geführt vom Pfarrer Georg Kinder
  • 1577 Erster nachweisbarer Lehrer des Ortes
  • 1583 Hartmannsdorf gehört wieder zu Penig
  • 1587 Tobias Müller besitzt das Schenkengut (Braugut)
 
 
  • 1609 Vorrecht Hartmannsdorfs zur uneingeschränkten Aufnahme von Handwerkern Erste Erwähnung der "unteren Mühle" Gemeinde besteht auf Braurecht für den Wirt (Braugut)
  • 1609 Forderung der Hartmannsdorfer Bauern auf Beibehaltung des Spinn-, Web- und Braurechtes
  • 1632-1634 Pestjahre
 
 
  • 1768 Neubau des Kirchturms
 
 
  • bis 1813 Begradigung der Leipziger Chaussee in Hartmannsdorf durch franz. Pioniere
  • 1826 Neubau des Pfarramtes
  • 1839 Wahl des ersten Gemeindevorstandes
  • 1843 Neubau und Weihe der neuen Schule (Pfarrgut)
  • 1846 Gründung der Hartmannsdorfer Strumpfwirkerinnung Firma Moriz Voigt und Kaiser
  • um 1850 Wilhelm Graichen eröffnet den späteren Ratsbruch
  • 1855 "Walkmühle" als "Manufaktur-Anstalt" Einführung der "Schwarz- und Schönfärberei" in Hartmannsdorf durch Ulmann
  • 1856/57 Bau der Limbacher Straße
  • 1860 Erster Arzt in Hartmannsdorf
  • 1863 Grundsteinlegung für die neue Schule
  • 1866 Gründung eines "freiwilligen Feuerlösch-Corps" - Kauf einer neuen Feuerspritze
  • 1869-1872 Bau der Eisenbahnlinie Wittgensdorf-Limbach mit Haltepunkt Hartmannsdorf
  • 1872 Erste Poststation Hartmannsdorf
  • 1875 Trennung der Schule von der Kirche
  • 1880 Carl Kirchhof wird Gemeindeältester
  • 1884 Gründung der Gemeindesparkasse auf Vorschlag von Carl Kirchhof
  • 1885 Einweihung der Zentralschule
  • 1886 Erstes "untergäriges" Bier aus Hartmannsdorf
  • 1887 Einführung der durchgängigen Gasbeleuchtung im Ort
  • 1888 Bau der Hartmannsdorfer Brauerei durch Karl Püschmann
  • 1893 Grundsteinlegung zur neuen Kirche
  • 1894 Neue Kirche, Kirchenuhr, Glockenweihe
 
 
  • 1900 Erster Schulanbau
  • 1903 Übernahme des Gaswerkes durch die Gemeinde
  • 1903 Tod Karl Kirchhofs, Karl-Kirchhof-Stiftung
  • 1905 Elektrifizierung des Ortes
  • 1906 Beginn des Omnibusverkehrs durch Aktiengesellschaft
  • 1915 Naturbad wird voll in Betrieb genommen
  • 1918 Kundgebung im Hotel "Kronprinz" mit Fritz Heckert und offizielle Wahl des Arbeiter- und Soldatenrates, Entwaffnung der Polizei des Ortes und Absetzung des Gemeinderates
  • 1919 Inbetriebnahme des Wasserwerkes
  • 1925 Umzug des Gemeindeamtes in das heutige Rathaus
  • 1926 Umbau und zweiter Anbau der Schule
  • 1926 Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen vom Bürgermeister Lässig, der das Amt seit 1891 inne hatte
  • 1927 Eingemeindung von Kühnhaide
  • 1927 Bau der Mannsbachschleuse
  • 1927 Gemeinde kauft Braugut, Gemeindewald und Gärtnerei
  • 09.07.1927 Hochwasser; Leo Shaerf baut die "Recenia"
  • 1930 Demonstration streikender Textilarbeiter Blutbad an der "Recenia"
  • 1930-1932 Entstehung der Siedlung Kühnhaide
  • 1933 Verhaftung der kommunistischen Gemeindevertreter und Abgeordneten Auflösung der Arbeitervereine durch die Faschisten Bürgermeister Hofmann und Ortsrichter Graupner werden von den Faschisten abgesetzt
  • 1934/35 endgültiger Niedergang der Hartmannsdorfer Handschuhindustrie
  • 1940/41 Umbau der Arbeiterturnhalle zum Arbeitsdienstlager
  • 1944 Teile der Schule und Turnhalle als Kriegsgefangenenlager
  • 1944/45 Schule als Lazarett
  • 14.4.1945 Einmarsch der Amerikaner in Hartmannsdorf
  • nach 1945 Umgestaltung des ehemaligen Arbeitslagers in die Parteischule "Ernst Schneller"
  • 1948 Wiederaufnahme des Omnibusverkehrs Limbach-Burgstädt-Mittweida
  • 1952 Durch territoriale Neugliederung kommt Hartmannsdorf zum Kreis Chemnitz/Land - bis dahin Kreis (Amtshauptmannschaft) Rochlitz.
  • 1965 Gründung des VEB Feinwäsche "Bruno Freitag" mit Sitz in Limbach/0berfrohna.
  • 1972 Übernahme von halbstaatlichen bzw. privaten Betrieben in sogenanntes Volkseigentum
  • 1990 Wiedervereinigung Deutschlands und Wiedererrichtung des Freistaates Sachsen
  • 01.08.1994 Auflösung des Kreises Chemnitz-Land, Hartmannsdorf kommt zum neugebildeten Landkreis Mittweida
  • 1996 650-Jahrfeier Hartmannsdorf
  • 01.01.1998 Inbetriebnahme des Diakomed Krankenhauses mit 300 Betten
  • 1998 Errichtung Sozialgebäude Sportplatz
  • 1999 Ersatzneubau Feuerwache
 
 
  • 2000 Übergabe der neuen Kindertagesstätte am Kirchfeld
  • 2002 Einweihung neue Feierhalle auf dem Friedhofsgelände
  • 01.08.2008 Im Zuge der sächsischen Verwaltungs- und Funktionalreform wird Hartmannsdorf kreisangehörige Gemeinde des neugebildeten Landkreises Mittelsachsen